Der Feldzug des Fürsten Ihor im Jahr 1185
Der im „Lied von der Heerfahrt Igors“ besungene Feldzug ist genau die Epoche des Spiels. So verlief er laut Chronik.
Wer auszog
Ihor Swjatoslawytsch, Fürst von Nowhorod-Siwerskyj (1180–1198), sein Bruder Wsewolod „Buj-Tur“, sein Sohn Wolodymyr (Putywl), sein Neffe Swjatoslaw Olhowytsch (Rylsk) und die Kowujer des Fürsten Jaroslaw von Tschernihiw unter Olstyn Oleksytsch.
Zeitleiste
- 23. April 1185 — Ihor brach aus Nowhorod-Siwerskyj auf.
- 1. Mai — eine Sonnenfinsternis am Donez; die Bojaren hielten sie für ein böses Omen.
- 10. Mai — erstes Gefecht am Fluss Sjuurlij: Die Rus erbeuteten kumanische Lager und Beute.
- 11.–12. Mai — die Schlacht an der Kajala gegen die vereinten Kumanen. Die Kowujer flohen, Ihor wurde verwundet und gefangen, ebenso Wsewolod. Wo die Kajala genau floss, ist bis heute unbekannt.
- Später half der Kumane Owlur Ihor zur Flucht; der Fürst kehrte nach Nowhorod-Siwerskyj, dann nach Tschernihiw und Kyjiw zurück.
Quellen: Rus-Chronik, 1185; Kommentar zum „Igorlied“; Museumsreservat „Igorlied“
Folgen: der Schlag gegen das Sejm-Land
Das Sejm-Land blieb ohne Fürsten und Gefolge. Kontschak belagerte Perejaslaw und nahm Rimiw, während Kosa (Gsa) Burnowytsch gegen Putywl zog: Er verwüstete das Umland, brannte die Dörfer und die Vorburg nieder, nahm Putywl selbst aber nicht. „Die Städte am Sejm gerieten in Aufruhr, und es war bitteres Leid“, schreibt der Chronist.
Die Vorburg brannte, die Burg hielt. Darum ist die Palisade im Spiel kein Schmuck, Nachbar.
Die Kumanen waren nicht nur Feinde
In der Gefangenschaft heiratete Ihors Sohn Wolodymyr die Tochter Kontschaks und kehrte später mit ihr heim. Auch im Spiel begegnen dir Kumanen auf viele Arten, von der Streife bis zum Tribut.
Wie es im Spiel ist
In The Severians lädt Fürst Ihor vor dem Feldzug zum Festmahl, Putywl kann belagert werden, und ein Feldzug gegen das Kumanenlager drängt die Steppe zurück. Lies Überfälle und Verteidigung und Heldenkampf.